Corona-Frühling

Es sollte ein schöner Frühling sein mit bunten Blumen und Sonnenschein mit Sitzen im Freien und das nicht allein doch es wird ein anderer Frühling sein. Corona-Virus, ein Wort, noch vor Wochen unbekannt doch es wird inzwischen weltweit genannt so etwas hatten wir noch nie und die Angst geht um — Corona-Pandemie. „Bleibt bitte zu Hause, geht kaum noch hinaus!“ wie einsam wird es in meinem Haus. Das Telefon mir…

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Corona-Alarm

Dem Traum so nah, am Mittelmeer gar liebliche Perlen zu finden. Ja, diese Aussicht lockte uns sehr, Erholung mit Seeluft verbinden. “Schiff ahoi und Leinen los”, wir konnten es kaum enrwarten. Reisefieber und Vorfreude groß, um in den Urlaub zu starten. Verträumt an der Reling lehnen, durch Roms Innenstadt spazieren. Erfasst vom prickelnden Sehnen, zum Trevi-Brunnen flanieren. Die Nachricht unfassbar erscheint; Corona—Alarm in der Lombardei. Erhoffen indes, der tückische Feind…

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Krise 4 – Angemerkt: Frühling im Zuhause

Viele Wünsche gehen derzeit in Erfüllung: Schritt für Schritt erledigt sich der Frühjahrsputz. Denn beispielsweise die Hauswirtschafter der Lebenshilfe sind mit „Flinken Händen“ weiter zuverlässig zur Stelle: mit Desinfektionsmitteln, Mundschutz, Überziehern — und fröhlichen Gesprächen. Sie zeigen keine Angst, aber viel Umsicht, stehen für ein Stück Normalität und Kontakt. Die Mai-Geburtstagskinder bekommen zum Karten – und Whatsapp-Gruß (seit langem mal wieder) einen Brief. Familie L. bedauerte zwar den Wegfall des…

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Krise 3 – Angemerkt: Eitelkeiten zählen nichts

Corona macht Frauen weniger eitel!  Lippenstift ist hinterm Mundschutz sinnlos. Statt Ringe trägt sie Handschuhe, trotz steigender Temperaturen. Allerdings ist mein Hauptschmuck eine Ringuhr. Die ist derzeit nutzlos, der Zeitbegriff sowieso ein anderer. Bisher zählte der Rückzug ins Häusliche nach Wochen, jetzt werden es Monate: März, April, plus Mai. Der Einkauf von Lebensmitteln und Drogeriewaren erweitert sich um Briefumschläge, Kopierpapier, Büroklammern. Nach dem großen Aufräumen ist der Bestand futsch. Ebenso…

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Angemerkt 2 – Krisen-Modus

145 Wohnungen hat unser Hoch-Haus mitten im Stadtzentrum. Der Blick aus dem Fenster zeigt wenig Passanten-Verkehr vom Krämpfertor zur Altstadt. Doch umso lebhafter erobern die Tauben ihr Terrain zurück, sind in Frühlings-Liebes-Taumel, gurren lautstark und bauen in verwaisten Fensternischen ihr Brut-Gelege. Unser seit Jahren treuer Mitbewohner, ein Falke, sieht gelassen vom Dachfirst aus zu. Auch für ihn sind es unruhige Zeiten. Ringsum die Baustellen im Neuerbe und am Ring erwachen…

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Angemerkt

Die Krisenzeit hat viele Facetten, beispielsweise auch für die Bewohner von Hochhäusern. In unserem werden seit Wochen die Fahrstühle erneuert. Dankbar horchen wir jeden Tag wieder auf das inzwischen vertraute Hämmern. Welch Glück: Die Handwerker arbeiten weiter. Danke. Wir brauchen die alsbald hoffentlich wieder zwei funktionierenden Fahrstühle bis hinauf in die 14. Etage. Nicht nur die alten Mieter. Aber wie soll man derzeit einen Meter Abstand halten, wenn mit dem…

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Liebe Emma – Eva Herold schreibt ihrer Enkelin über das Leben in der Corona-Zeit

Teichdorf, März 2020 Bald hast Du Deinen 8. Geburtstag. Damals, 2013, als Deine Schwester Hanna ihren 7- Geburtstag Feiern wollte, gab es ein großes Problem: Das „Jahrhunderthochwasser“ stand im wahrsten Sinne des Wortes vor der Tür (speziell bei Omi Neumühle, die mit einem Schlauchboot aus der Wohnung geholt werden musste und ca. 70 Tage nicht in ihre Wohnung zurück durfte). Das Geschehen habe ich damals speziell zur Erinnerung für Anna…

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Corona – die geheimnisvolle Erscheinung

Es trat ein neues Wesen in unsere Welt von keinem gewünscht und von keinem bestellt. Man hat es Coronavirus benannt, so ist auch als Geißel bekannt. Aus China ist es gekommen, man hat es nicht gleich ernst genommen. Sein Wesen ist noch nicht erschlossen. Die Forscher forschen unverdrossen, es ist nicht Pflanze und  nicht Tier. Unser gutes Immunsystem mit seinen Wächter-, Fress- und Abwehrzellen Hat dem fremden Virus Corona leider…

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Corona, eine Modifikation (nach einer Idee von Margret Schirmacher)

Ich werde von einem Wesen bedrängt, von dem ich allzu viel nicht weiß. Es zwängt sich ran und zeigt Verlangen, mich ihm zu öffnen ist der Preis.   Es kann, wenn ich nicht Acht gehabt, mich geradezu im Schlaf verführen. Es drängt und reibt, als lieb es mich Und klopft an meinen Türen.   Ich würde gern die Zuwendung erwidern und genießen. Die Vorstellung kann mich erfreu’n, dass jemand kommt…

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